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Die Funktionelle Entspannung
(nach M. Fuchs) ist eine körperzentrierte psychodynamische
Methode, die in pädagogischen, beratenden und therapeutischen
Berufsfeldern ihre Anwendung findet. Die Weiterbildungsordnung
bietet den Rahmen für eine fachlich qualifizierte
berufsbegleitende Weiterbildung in der Funktionellen
Entspannung. Einzelne Bausteine, vor allem die Wahlfächer,
werden auch als Fortbildung angeboten. Die Weiterbildung ersetzt
keine Psychotherapie.
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| 1. |
Voraussetzungen:
| 1.1 |
Empfohlenes Mindestalter:
25 Jahre. |
| 1.2 |
Grundberuf aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Gesundheitswesen, Pädagogik, Beratung, Coaching und verwandte Berufe. |
| 1.3 |
Teilnahme an einer Informationsveranstaltung und/oder Schnuppereinheit
(mindestens 2 ÜE).
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| 2. |
Anmeldung/Kontakt/Information:
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| 3. |
Weiterbildung
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Die Weiterbildung besteht aus I (Informationsveranstaltung, siehe 1.3)
und G 0 - G 4 + W (Grundkurse) und F 0 - F 6 + W (Fortgeschrittenenkurse),
Selbsterfahrung in einer Fremdmethode.
Im Verlauf der Weiterbildung müssen 2 Jahrestagungen besucht werden. |
| 3.1 |
Grundkurse:
| G 0: |
Körperzentrierte
Selbsterfahrung in Einzelarbeit
(mindestens 20 ÜE) |
G 1 - G 4: |
Selbsterfahrung mit
FE in fortlaufender Gruppe
(56 ÜE = 4 Wochenenden mit verschiedenen Themen)
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| W: |
Wahlfächer
Themenspezifische Workshops, (3 x 8 ÜE = 24 ÜE = 3 Tage).
Es werden eine große Anzahl
von verschiedenen Themen angeboten, wovon drei Themen
gewählt werden können.
Eine Jahrestagung kann als
themenspezifischer Workshop anerkannt werden.
Diese Seminare werden
auch als Fortbildung angeboten. |
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Im Verlauf der Grundkurse wird mit dem Antrag auf Mitgliedschaft in der A.F.E. eine Motivationsbeschreibung für die Weiterbildung, ein Lebenslauf und eine Empfehlung zur Weiterbildung (von der jeweiligen Lehrenden) eingereicht. |
| 3.2 |
Fortgeschrittenenkurse:
| F 0: |
Fortführung der
Einzelselbsterfahrung (40 ÜE) |
F 1 -
F 5: |
Vertiefung der FE
in Theorie und Praxis (unter berufsspezifischen Schwerpunkten)
(70 ÜE = 5 Wochenenden) für Pädagogen, Erwachsenenbilder,
Lehrer und Erzieher, Berater, Seelsorger, Coaches und
für Therapeuten/Heilberufe. |
| W: |
Die Wahlfächer
aus dem Grundkurs werden vertieft und differenziert (24
ÜE = 3 Tage)
Es können drei Themen
gewählt werden.
Eine Jahrestagung
kann als themenspezifischer Workshop anerkannt werden.
Diese Seminare werden
auch als Fortbildung angeboten. |
| F 6: |
Berufs- und anwendungsspezifische
Supervision (60 ÜE)
Zu F 6 gehören schriftliche
Darstellungen der berufsfeldspezifischen Projekte oder
klinischen Probleme. |
| F 7: |
Selbsterfahrung in
einer Fremdmethode (mindestens 100 Stunden) ist grundsätzlich
erwünscht, ist jedoch zwingend notwendig für den Abschluss
"FE- Körperpsychotherapie". |
| F 8: |
Für die Weiterbildung
zum FE-Körperpsychotherapeuten sind weitere Aufbaukurse
und Supervision notwendig. Für diese Weiterbildung können
aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen nur approbierte
ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, approbierte
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie psychotherapeutische
Heilpraktiker zugelassen werden. |
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| 4. |
Abschluss der
Weiterbildung für alle Berufsgruppen |
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| 4.1 |
Abschluss der Weiterbildung zum/r FE-TherapeutIn, FE-PädagogIn, FE-BeraterIn, FE-KörperpsychotherapeutIn |
| 4.2 |
Abschluss der Weiterbildung zum jeweiligen FE-Zertifikat
| 4.2.1 |
Voraussetzungen:
| 4.2.1.1 |
4 Projekte/Fälle
aus den laufend supervisionierten Arbeiten |
| 4.2.1.2 |
Selbstdarstellung
der eigenen derzeitigen beruflichen Identität
im Umgang mit der FE |
| 4.2.1.3 |
Schriftliche Abschlussbefürwortung
von einem Lehrbeauftragten (unter Einbezug der Stellungnahme
des Fachsupervisors) |
| 4.2.1.4 |
Nachweis über
den Weiterbildungsgang im Weiterbildungsheft |
| 4.2.1.5 |
Zahlungsbeleg
der Abschlussgebühr |
| 4.2.1.6 |
Einsenden der
Abschlussunterlagen an die Geschäftsstelle |
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| 4.2.2 |
Abschlussgespräch
der KandidatInnen mit zwei Lehrbeauftragten im Rahmen der
Jahrestagung. |
| 4.2.3 |
Verleihung des Zertifikats durch die/den Vorsitzende/n im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Funktionelle Entspannung.
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